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Originalgrafik
Aquatinta
Farbradierung
Monotypie
Radierung
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Graphik und Niels Borch

Radierung (auch Ätztechnik)

Eine geglättete Metallplatte, meist Kupfer, wird poliert, entfettet und mit dem Ätzgrund, einer säurebeständigen Schicht überzogen. Dieser besteht zumeist aus einer Wachs, Harz und aus Asphaltlack-Mischung.

Die Linien einer Zeichnung wird mit einer Radiernadel derart auf diese Schicht aufgetragen, daß das Metall freigelegt wird. Nach Fertigstellung des Werkes wird die ganze Platte in ein Säurebad gelegt. Die Säure greift die von der Radiernadel freigelegten Stellen an und vertieft sie. Der Ätzgrund wird entfernt und die Platte ist für den Druckvorgang vorbereitet.

So werden im Gegensatz zur Kaltnadel-Arbeit die Linien nicht manuell in die Platte gegraben, sondern chemisch eingeätzt. Die geätzte Linie, deren Farbe wiederum etwas erhöht auf dem Papier steht, ist meist gleich stark und ist somit gleichmäßiger und klarer als der Kaltnadelstrich.

Vom Kupferstich unterscheidet sich diese Form der Radierung dergestalt als der Radierer seine Linien der Radierung mit der Nadel völlig frei zeichnen kann. Dies geht nur dadurch, daß die säurebeständige Schicht ein ähnliches Verfahren ermöglicht wie das Zeichnen mit einem Bleistift auf einem Papier. Während der Kupferstich zu den aufwendigsten Verfahren gehört und immer häufiger den handwerklichen Spezialisten überlassen wurde.

















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